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Die Entwicklungsgeschichte des Fan-Projekt Dortmund e.V. |
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Die Gründungsjahre
Am 29. Mai 1985 kam es im Brüsseler Heysel-Stadions zu einer Katastrophe. Unmittelbar vor Beginn des Europapokal-Endspiels zwischen Juventus Turin und dem FC Liverpool stürmten englische Fans den benachbarten, mit Italienern besetzten Block und lösten damit eine Massenpanik aus. Zahlreiche Menschen wurden überrannt und an Zäunen und Mauern erdrückt.
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 1 |
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 1 Der Verein ohne Kapital, der von hochmotivierten Menschen gegründet wurde, um Alternativen im Umgang mit gewaltbereiten Fußballfans im Umfeld des BVB 09 aufzuzeigen und der sich abzeichnenden Gewaltspirale entgegenzuwirken, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil von Fußballgroßveranstaltungen über Dortmund hinaus.
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 2 |
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Die Jahre 1988 und 1989 standen natürlich ganz im Zeichen der Orientierung in einem bis dahin nahezu unbekannten Arbeitsfeld der Sozialarbeit. Falke und Marewski suchten und fanden recht schnell, sicher begünstigt durch Falkes Erfahrung als Fan des BVB, den Kontakt zu allen relevanten Fangruppen im Westfalenstadion. Ebenso schnell wurde den beiden pädagogischen Mitarbeitern klar, dass ihr erklärtes Ziel, zur Reduzierung und Kanalisierung gewalttätiger Ausschreitungen am Rande der Fußballspiele beizutragen, nur durch eine direkte Kontaktaufnahme zu den Urhebern der "Randale", dem harten Kern der Dortmunder Hooligans, zu erreichen. Neben diesem "originären Klientel" durften natürlich all die sozial schwachen Fans des BVB nicht vergessen werden, um diese jungen Menschen nicht auszugrenzen.
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 3 |
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Vor internationalen Spielen in Dortmund waren jedoch Kompetenz und Erfahrung beider Mitarbeiter zur Vorbereitung des später legendär gewordenen Fan – Treffs gefragt und so bereicherten sie mit ihrem Fachwissen all die Jahre die illustre Versammlung, die sich aus Vertretern der Stadtämter Dortmunds, der Polizei und des BVB 09 zusammensetzte.
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 4 |
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Als eine der ersten Einrichtungen auf diesem Gebiet reagierte man hier auf das dramatisch um sich greifende Problem der leeren öffentlichen Haushalte und ließ einzelne Teilprojekte von Dortmunder Wirtschaftsunternehmen finanziell fördern.
Exemplarisch genannt werden in diesem Zusammenhang die Förderung der Fußballturniere durch die Warsteiner Brauerei, die 2001 den langjährigen Sponsor, die Dortmunder Actien Brauerei, adäquat ablöste, sowie die langfristige Sponsorvereinbarung im Rahmen der streettour mit dem Dortmunder Energieunternehmen DEW. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang das Engagement der Dortmunder Stadtwerke (DSW), die einerseits das kids on tour – Projekt finanziell unterstützt und andererseits den Internet – Auftritt sowie die kompletten Telefonkosten übernimmt.
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15 Jahre Fanprojekt Dortmund e. V. – Rückblick Teil 5 |
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Aufgrund fehlender Führungspersönlichkeiten in der Hooligan – Szene Dortmunds fanden immer seltener geplante Auseinandersetzungen in Dortmund statt, die Szene wurde nach und nach unattraktiver für jugendliche Mitläufer. Das Jahr 2000 kann sicherlich als das Jahr der Etablierung der "Ultras" in Dortmund bezeichnet werden. Diese Gruppe vorwiegend junger Männer im Alter zwischen 16 und 25 Jahren zeichnet sich durch ein hohes Maß an Kreativität aus und sorgt mit immer neuen spektakulären Aktionen in den Bundesligastadien für große Aufmerksamkeit bei allen für die reibungslose Durchführung der Fußballspiele Beteiligten, da nicht selten die bis dahin üblichen Grenzen der Vereinsunterstützung zumindest gestreift wurden.
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